Konzert: Darker than black, Ictus Ensemble

Datum:
Ort: Galerie St. Barbara, Schmiedgasse 5, 6060 Hall in Tirol
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Ein Konzertprogramm mit kurzen Liedern aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Ein Konzert, das an Einfachheit, Ruhe und Traurigkeit grenzt, wenn man nicht spüren könnte, dass die Musiker von einer Leidenschaft für alles Ornamentale, Zwielichtige und Bizarre beseelt sind.
       
Eine klare Stimme ohne Vibrato, eine akustische oder elektrische Gitarre, Eva Reiters subtiles Spiel auf der Viola da Gamba - alles leicht verstärkt - bilden einen Flickenteppich aus gequälten und entzückenden Miniaturen: kurze bittersüße Melodien, Ostinati im Stil von Purcell (zum Beispiel mit der Musik von Filidei), hundertmal verlangsamte Popsongs, nächtliche Vertraulichkeiten ...
Wenn die Zeit fragmentiert und die Vergangenheit schwankt...

Ictus:
Theresa Dlouhy, Sopran
Eva Reiter, Viola da Gamba
Tom Pauwels, Guitarren


Ictus ist ein in Brüssel beheimatetes Ensemble für zeitgenössische Musik, das seit 1994 mit der Tanzschule P.A.R.T.S und der Tanzkompagnie Rosas (unter der Leitung von Anne-Teresa De Keersmaeker) unter einem Dach arbeitet. Gemeinsam mit Rosas hat Ictus bereits fünfzehn Produktionen – von Amor Constante bis hin zu Repertory Evening – auf die Bühne gebracht. Darüber hinaus kooperiert das Ensemble mit weiteren international renommierten Choreograf·innen wie Wim Vandekeybus, Maud Le Pladec, Noé Soulier, Eleanor Bauer und Fumiyo Ikeda.

In Zusammenarbeit mit dem Kaaitheater und Bozar ist Ictus seit einigen Jahren eingeladen, den Spielplan der Saison programmatisch mitzugestalten. Damit eröffnen sich dem Ensemble vielfältige Möglichkeiten, mit unterschiedlichen auditiven Formaten zu experimentieren, um das sehr heterogene Publikum aus den Bereichen Theater, Tanz, Performance und Musik anspruchsvoll herauszufordern. Ictus ist beispielsweise international bekannt für seine Liquid-Room-Konzerte, in denen das Publikum eingeladen ist, sich über mehrere Stunden hinweg frei im Raum zwischen Musiker·innen und verschiedenen Bühnen zu bewegen. Außerdem gelang es Ictus durch Formate sehr unterschiedlicher zeitlicher Dimension (Mini- und Maxikonzerte) oder mit sogenannten Überraschungsprogrammen (»Blind Dates« in Gent) sowie durch kommentierte und interaktive Abende neu Wege zu finden, gängige Rezeptionshaltungen zu verändern.

www.ictus.be - www.galeriestbarbara.at

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© Volker Beushausen